30 Minuten oder weniger

Regisseur Ruben Fleischer erzählt in “30 Minuten oder weniger” (30 minutes or less) eine völlig abgedrehte Story: Jesse Eisenberg spielt einen Pizzaboten, dem Nick Swardson und Danny McBride eine Weste mit Zeitbombe angezogen haben und der nun eine Bank für die zwei ausrauben soll. Der Regisseur von “Zombieland” spart in seinem neuen Film nicht mit Dialogen aus Vulgär- und Fäkalsprache. Über dem Sexismus der Wortgefechte schwebt aber engelsgleich die Ironie, die uns sagt: Hey, das ist doch nur Spaß! Aber ist es wirklich so einfach? Ist die Ironie nicht eher eine feige Strategie, um endlich wieder fröhlich alte Klischees zu beleben? Oder ist die Dauerironie die finstere Kehrseite des Political-Correctness-Diskurses? Eine sprachkritische Untersuchung in dem neuen Video von “Die Filmanalyse”!

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